Programm

Jazzmeeting 

Verschoben!

Liebe Jazzerinnen und Jazzer, 

mit Bedauern müssen wir Euch mitteilen, dass das 2. Jazzmeeting Niedersachsen nicht wie geplant am kommenden Donnerstag, 21.03.19, in der Landesmusikakademie in Wolfenbüttel stattfinden wird. Aufgrund zu weniger Anmeldungen haben wir uns gemeinschaftlich entschieden die Tagung abzusagen. Es wird einen Nachholtermin im Oktober geben. Wir führen bereits Gespräche, um Euch zeitnah über einen neuen Termin und einen neuen Ort informieren zu können. 
 
Wir bitten dies zu entschuldigen und danken Euch für Euer Verständnis
 
Euer Jazzmeeting-Organisationsteam 
 
bestehend aus:
LAG Jazz Niedersachen
Musikland Niedersachen
Landesmusikrat Niedersachen
Landesmusikakademie Niedersachsen
Klubnetz

Das Jazzmeeting ist der Ort, an dem sich professionelle Musiker*innen, Spielstättenbetreiber*innen, Festivalmacher*innen, Lehrende, Jazzinitiativen, Politik und Verwaltung in Niedersachsen versammeln. Ein Labor, in dem Formate erprobt, reflektiert und weiterentwickelt werden. Eine Werkstatt, in der an besseren Bedingungen für alle Jazzschaffenden gearbeitet wird. Kurzum: Ein Knotenpunkt des Engagements für die Jazzkultur in Niedersachsen.

Für das Jazzmeeting haben sich die Landesarbeitsgemeinschaft Jazz in Niedersachsen, der Landesmusikrat Niedersachsen., die Landesmusikakademie Niedersachsen, Musikland Niedersachsen und das KlubNetz zusammengeschlossen und laden am 21. März 2019 gemeinsam in die Landesmusikakademie nach Wolfenbüttel ein.
Es geht voran in Niedersachsen. Nach dem Auftakt 2017 mit rund 80 Jazzschaffenden und dem UDJ-Forum 2018 in Hannover, bietet das zweite Jazzmeeting den Raum für Weiterentwicklung auf drei Ebenen: Jazzmusiker*innen als selbstständige Unternehmer*innen, Jazzmusiker*innen als Musikvermittelnde und die Förderung der Live-Jazzszene.

An diesen drei Themen wird gemeinsam gearbeitet:

Selbstmanagement-Kompetenzen stärken. Musiker*innen müssen sich selbst als Unternehmer*innen verstehen, um den aktuellen Herausforderungen der Musikwirtschaft gerecht zu werden. Wir erarbeiten und vermitteln praxisorientierte Methoden und Tools, die Jazz-Musiker*innen helfen ihren Berufsalltag zu strukturieren und sich selbstbewusst unternehmerischen Tätigkeiten zu widmen.

Chancen und Möglichkeiten in der Musikvermittlung aufzeigen. Musikvermittlung bedeutet verschiedenen Zielgruppen neue Zugänge zu vielfältigen musikalischen Genres zu ermöglichen. Dieses Thema greifen wir mit einem Studierenden-Workshop zur Gestaltung interaktiver Jazz-Kinderkonzerte, einer anschließenden Aufführung und einem Workshop zu Möglichkeiten Jazz in die Schule zu bringen auf. Aus verschiedenen Perspektiven möchten wir so das Tätigkeitsfeld der Jazz-Vermittlung beleuchten und die Teilnehmer*innen an neue Vermittlungs- und Kommunikationsformen heranführen.

Rahmenbedingungen verbessern. Faire Gagen- und Produktionsbedingungen sind essentiell, um die Kultur des Live-Jazz in Niedersachsen zu erhalten und voranbringen zu können. Deshalb erarbeiten wir im Rahmen des Jazzmeetings ein Konzept zur Spielstättenförderung für Jazz in Niedersachsen und bringen es anschließend auf den Weg.

Das Jazzmeeting wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und vom Niedersächsischen Kultusministerium im Rahmen des Programms Hauptsache Musik.

Ablauf (Stand: 4.3.19):

10:30 – 11:15: Kinderkonzert - mehr Informationen

11:15 – 12:15:  Offizielle Begrüßung & Reflexion Kinderkonzert - mehr Informationen

12:15 – 13:15:  Markt der Möglichkeiten mit Aussteller*n*innen/ Ansprechpartner*n*innen zu den Themen:

Wie entwickle ich ein Musikvermittlungsprojekt?
Wie funktionieren Kooperationen mit Schulen?
Was kann die Kirche bieten?
Was braucht eine Spielstätte/ein Festival?
Was möchte ein Sponsor haben?
Wie ist das mit Gagen und Honoraren?
- mehr Informationen -

13:15 – 14:00:  Mittagspause

14:00 – 16:00: Arbeitsphase I

Jazz in die Schule

Workshop:
Jazz in die Schule: Arbeit mit Schüler*innen und Lehrkräften – Ein praxisnaher Workshop mit Alejandro Schleese

- mehr Informationen -

Unternehmerischer Alltag

Vortrag (60 min.)
Perspektive: Kollektiv

Mit: Christina Schamei vom PENG Kollektiv, Essen

Q&A (60 min.)

Perspektive: Individuelle Musiker*innen 

Mit: Peter Ehwald, Berlin

- mehr Informationen -

Spielstättenförderung

Werkstatt:
Eine Spielstättenförderung für Niedersachsen? Teil 1

Mit: LAG Jazz und Klubnetz

- mehr Informationen -

16:00 – 16:30:  Kaffeepause

16:30 – 18:00:  Arbeitsphase II

Bühnenpräsenz

Workshop:
Bühnenpräsenz mit Felix Powroslo

- mehr Informationen -

Projektmanagement

Workshop
Projektmanagement für Musiker*innen - Methoden und Tools

Mit: Stefan Krogmann

- mehr Informationen -

Spielstättenförderung

Werkstatt:
Die ideale Spielstättenförderung für Niedersachsen, Teil 2

Mit: LAG Jazz und Klubnetz

- mehr Informationen -

18:00:  Abschluss, Resumee

Vorab-Workshop „GESTALTUNG INTERAKTIVER JAZZ-KINDERKONZERTFORMATE“:

Kinder lieben es, voll im Geschehen zu sein. Und sie sind wahre Improvisationskünstler*innen. Dieses Potenzial kann auch in Konzerten genutzt werden, im Jazz ist es geradezu natürlich angelegt. Wie können Jazzer*innen ihre künstlerischen und musikalischen Fähigkeiten mit denen der Kinder zusammenführen? Wie wird ein lebendiges Kinderkonzert mit Interaktion gestaltet? Was sind entscheidende Gelingensfaktoren und Qualitätskriterien? Am Beispiel von best-practice Beispielen aus anderen Musik-Bereichen erstellen die Teilnehmer*innen im Laufe des Workshops ein eigenes Kinderkonzert, üben es unter professioneller Anleitung ein und bringen es am Abschlusstag zur Aufführung.

Anmeldung, Kontakt und Informationen über die Musikland Niedersachsen gGmbH, Sina Mareike Schulte:
schulte@musikland-niedersachsen.de

19.03.2019

- Kennenlernen
- Interaktion: "Was kann das sein?“
- Best-practice Beispiele, Analyse hinsichtlich Qualitätskriterien und Gelingensfaktoren anhand Feedback-Methode
- "Wie entsteht ein Konzept?", Ideensammlung zu eigenem Konzept
- Musikalische Probe, Aktualisierung des Konzepts

20.03.2019

- Ausarbeitung Konzept
- Musikalische Probe
- Fertigstellung Konzept  und Generalprobe mit den Schüler*innen